Es gab sie – die einfachen genialen Dinge!

Die Suezkrise 1956 war schuld! Ohne genau auf die Hintergründe einzugehen – das Resultat war die erste Ölkrise. Plötzlich war Wachstum nicht alles, die Suche nach sparsamen und ökologischeren Fortbewegungsmitteln brachte ein revolutionäres Konzept hervor. Den Mini! 3054 mm lang! Mit einem Leergewicht von 670 Kilo beim Cooper, der brachte es mit seinem 1071 cm³ Motor auf – damals – beachtliche 150 km/h! Weiter lesen: “Es gab sie – die einfachen genialen Dinge!” »

Die Berlinale – ein großer Irrtum?

Richtigerweise sollte es eigentlich das Berlinale heißen. Den Lesern wird das klar, wenn sie diesen Artikel gelesen haben.
Vielfach wird mit „Berlinale“ die gerade laufenden Internationalen Filmfestspiele Berlin bezeichnet. Das ist aber nur zum Teil richtig und wieder ein Paradebeispiel für Irrtümer der Geschichte.

Blicken wir zurück auf das Jahr 1951. Auf Initiative von Oscar Martay, seines Zeichens Weiter lesen: “Die Berlinale – ein großer Irrtum?” »

Ein Königreich für einen guten Kaffee….

Oh, wie groß war die Freude als vor einigen Jahren die ersten Siebträger-Kaffeemaschinen auch in Autobahnraststätten auftauchten.

Auch in normalen Restaurations- Betrieben konnte man immer häufiger diese wuchtigen Aggregate chromverliebter Ingenieurskunst  antreffen.

Es flackerte ein Licht der Hoffnung am kulinarischen Horizont in Deutschland auf. Vorbei schien die Zeit des verschmölten Kaffees, den man aus unerfindlichen Gründen im Sommer auf Terrassen nur im Kännchen Weiter lesen: “Ein Königreich für einen guten Kaffee….” »

Der Aufschwung kommt unaufhaltsam!

… aber natürlich müssen wir vorher alle noch etwas  zusammenrücken und den Gürtel enger schnallen.

Die Berliner gehen dabei wie immer, wenn´s ums Geld geht mit gutem Beispiel voran. Frei dem Motto „Arm aber kreativ“ wurde so kürzlich das Brandenburger Tor umgestaltet.
Nicht nur wurde der Pariser Platz dadurch kleiner – es konnte die noch entstehende Restfläche an finanzkräftige Inverstoren verkauft werden. Besonderes Sparpotenzial lag in den Unterhaltskosten des nunmehr zwei portaligen Brandenburger Tors. Da der Sandstein immer wieder aufwändig saniert werden musste, hatte man sich zu diesem drastischen aber eindrucksvollem Schnitt entschlossen.

Die (beinahe) Designklassiker

Bevor in Berlin Brücken tiefergelegt und Straßenzüge angehoben wurden gab es auch eine Zeit, in der es fast keine Brücke gab.

Weitestgehend alle Brücken in Berlin waren nach dem zweiten Weltkrieg zerstört, erste Pläne zum Wiederaufbau wurden geschmiedet.

Zu jener Zeit waren auch allgemeine Durchfahrtshöhen von 6 Metern für Brücken und Unterführungen im Gespräch. Sehr Zukunftsorientiert – denkt man an die jetzt geplanten Megaliner für den Gütertransport.

Auch die BVG experimentierte mit  Fahrzeugkonzepten. Bei einer Durchfahrtshöhe von mehr als 5 Meter 30 war auch an dreistöckige Stadtbusse zu denken. Besonders auf den viel befahrenen Linien versprach man sich hier eine effiziente Auslastung.

Nur ein Exemplar der damals 4 gebauten Prototypen aus der Serie 29E (E=Experimental!) existiert noch.