Irgendwann muss man Smartphone ausschalten, seinen Blog einfach nicht befüllen und nur für kurze Zeit Facebook und Twitter das lassen, was sie vor drei Jahren noch waren: nämlich quasi nicht existent. Zuhören und Fragen zu stellen und sich ganz altmodisch offline austauschen, stand jedenfalls am Montagabend im Zentrum des Interesses beim Berliner PR-Salon. Und: die gute Nachricht: es ist noch mal jut jegangen!! Und das, obwohl es in der wunderbaren Location Münzsalson (Dank an die gute Organisation der Veranstalter) um die „social Media im Unternehmen“ ging: Denn Zuhören, Fragen stellen und Kommunizieren, sind Tugenden, die auch für das erfolgreiche Agieren im Social Net unbedingte Voraussetzung sind. Ansonsten gehört zum Einsatz von Social-Media-Aktivitäten im Unternehmen eine große Portion an Umdenken dazu, bevor die ersten Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden können. Letztlich sind alle im Unternehmen betroffen und muessen mitziehen. Denn die Social Media sind Teil einer Gesamt-Unternehmens-Kommunikation und umfassen Marketing, PR, Pressearbeit und auch den Vertrieb. So die Erfahrung des Kommunikations-Verantwortlichen von Hertha BSC, Gerd Graus, der eindrucksvoll über die social media Aktivitäten insbesondere über Facebook und deren Implementierung in dem traditionsreichen Unterhemen berichtete.
Vor allem auf die lokale Anbindung ist der Verein angewiesen und gewinnt in der Kommunikation eine immer größere Bedeutung. dotberlin - eine Initiative, die sich für die Einführung der Top Level Domain .berlin (wie .de, .com) einsetzt – ermöglicht es Unternehmen die Berlinverbindung auch nach außen sichtbar werden zu lassen. dotberlin wird sich im nächsten Jahr (voraussichtlich Frühjahr) bei der amerikanischen Registrierungsbehörde ICANN um das Betreiben der Top Level Domain .berlin bewerben. Ab Herbst – so hofft Katrin Ohlmer , PR-Verantwortliche von dotberlin – kann man dann seine .berlin-Domain bei den bekannten Providern registrieren lassen.