Spaß beiseite

Nein - es stimmte nicht. Für Große- und kleine Geschäfte müssen Berlinbesucher nicht zahlen, vorerst. Auch “One Direction” darf mit den bisherigen Haarschnitten nach Nord Korea reisen. Nicht mal Kim Jong-un kann sich einen Sitzplatz in Berliner Bussen reservieren und auch Daniela Katzenberger muss von Ihrer Gage als Tatort Kommissarin keinen Euro an den Berliner Flughafen zahlen.

Runden wir den Mittwochvormittag nun mit einem kleinen Bilderrätsel ab – wo könnte die verwilderte Tempelanlage wohl stehen? Weiter lesen: “Spaß beiseite” »

Toilette steuerfrei!

wc-cardSie bekommen sie an der Rezeption im Hotel, im Tourismuscenter und Sie können sie sich zu Hause am PC ausdrucken. Die neue Toilettensteuerkarte des Berliner Senats.

Zu zahlen hat die jeder Berlinbesucher, wenn er eine im Stadtgebiet befindliche private Toilette aufsucht. Damit will der Senat dem hohen Kostendruck der Abwasserbetriebe durch sogenannte Fremdzugänge entgegentreten. Man rechnet mit einer breiten Akzeptanz bei den Berlin besuchenden Touristen. Ob andere Städte diesem Modell folgen ist zur Zeit  unklar, Berlin spielt hier wieder einmal die Vorreiterolle bei der Entwicklung von innovativen und durchsetzbaren Landessteuer-Konzepten.

Die Karte bekommt man mit wahlweise 12, 24 oder 52 entwertbaren Feldern. Diese werden dann entweder an der Rezeption des Hotels Weiter lesen: “Toilette steuerfrei!” »

Quermate

quermatheaderAls eines der ersten Designergemüse gilt die 1872 estmals gezüchtete Quermate. Jeder der schon einmal eine Graubrotscheibe mit Tomaten belegen wollte, hat sich sicher über die unpassende Verteilung der Endstücke zum verwertbaren Mittelteil geärgert.

Auch praktische Gründe, wie zum Beispiel die verbesserte Transportmöglichkeit, waren der Auslöser für die frühe gentechnische Veränderung der Tomate. Zur damaligen Zeit war ja weder LKW noch Maut erfunden, Holländer hingegen gab es schon. Diese hatten ihre Zuchttomaten auf den extra zu diesem Zweck Weiter lesen: “Quermate” »

elektrische Oberleitung in der Spanischen Allee

Ein neues Piloptprojekt des Energieunternehmens eGon startet in der Spanischen Allee. Begleitet durch eine Konzept-Initiative der Kreativ Grupe von pr-ide. Hintergrund der Aktion ist eine langjährige Untersuchung der Nutzungsprofile diverser Firmenfahrzeuge – darunter auch die “Agenturschrankwand” (Renault Trafic Generation) von pr-ide.

Obwohl diese im Vergleich zu manchen  SUVs – die auch gerne im Bezirk zum Besuch der Ökomärkte genutzt werden – natürlich sensationell günstige Verbrauchswerte je Weiter lesen: “elektrische Oberleitung in der Spanischen Allee” »

Umbau an der Reichstagskuppel

Mittlerweile in die Jahre gekommen ist das Tragwerk der Verglasung in der Reichstagskuppel. Ähnlich wie bei vielen anderen Bauwerken in der Stadt haben viele kleine Bausünden offenbar zu einer verringerten Lebensdauer der tragenden Verstrebungen geführt.
Aus diesem Grund wurde die Kuppel gestern im Laufe des Tages eingerüstet. Für die Größe der Kuppel in erstaunlichem Tempo. Kenner der Szene führten das darauf zurück, dass noch einige Industriekletterer Weiter lesen: “Umbau an der Reichstagskuppel” »

Avus gesperrt

Verhalten der Glienicker See-Anwohner zum Vorbild?!

„Viele wollen Ihre Ruhe haben und ertragen keine Spaziergänger auf dem öffentlichen Weg zwischen dem eigenen Grundstück und dem Glienicker See. In einer Nacht- und Nebel-Aktion gruben deswegen die Hausbesitzer kurzerhand besagten Weg um und sperrten ihn für das gemeine Volk. Dies nahm Willi H. Harison, Sprecher der bis dato unbekannten Bürgerbewegung, zum Vorbild für die Sperrung der Avus. „Der Verkehr störte uns schon lange“, so lautet Harison´s lapidare Begründung.

In den späten Abendstunden des 31.03. trafen die ersten Baufahrzeuge an der Ausfahrt Spanische Allee ein. Gegen 23:30 wurde die gesamte Strecke von einem privaten Unternehmen abgesperrt, letzte freie Ausfahrt Richtung Zentrum war damit Potsdam Babelsberg.
Bis 0:00 Morgens konnte der Verkehr noch aus Berlin heraus ungehindert fließen. Dann aber war auch diese
Strecke ab AF Hüttenweg blockiert.
In Abständen von 15 Metern wurde der Belag der AVUS systematisch zerstört.
„Wir wollen damit ein Zeichen setzen, die Regierung kann nicht länger die Bedürfnisse der Bewohner von Villengegenden ignorieren und unverhältnismäßigen Geräuschen aussetzen“, so der Sprecher.
Damit hat wohl das Beispiel der Selbsthilfe-Aktion der Glienicker Seen-Uferweg Anwohner Schule gemacht.

Aus Designerkreisen wurde in diesem Zusammenhang bekannt, dass eine Gruppe Radikaler Gestalter (GRG) mit Spraydosen unterwegs sind. Diese Dosen sind mit einem synthetisch erzeugten Duftstoff gefüllt der
chemisch den Aussonderungen derer Analdrüsen verwandt ist und einen ähnlich penetranten Gestank ausdünsten. Die künstliche Variante zeichnet sich durch ihre extreme Haftfähigkeit und Beständigkeit aus.
Die Gruppe möchte damit Zeichen setzten und – wie sie es ausdrückt – schlecht gestaltete Gegenstände olfaktorisch auf das gleiche Niveau bringen.

Das Bild Glienicker Brücke von Markus Schweiss, ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland lizenziert.