Die vielen Millionen Apps für Iphones und Android-Smarphones sind toll, aber die wirklich sinnhaften technischen Spielereien, die Wertschöpfung bedeuten, herauszupicken, das fällt schon mächtig schwer. Defintiven Merhwert bieten dabei diejenigen Apps, die die direkte Umgebung abbilden können. Hier seien einige genannt: der Layar-Browser und Wikitude eine Aufstellug findet sich hier. Für touristische Anbieter, vor allem für Destinationen bietet die Augmented Reality eine Lösung, um sich gegenüber anderer Anbieter zu positioneren und das gesamte Angebot darzustellen so wie es ist. Hoffentlich setzt sich das mal endlich durch. Gestylte Fotos von immer gleichen Orten und Anbietern kann man ja langsam nicht mehr sehen.
Monthly Archives: March 2010
Die ipodisierung im Design oder die Angst vor dem vermeintlichen Risiko
Ohne Zweifel hat Apple Maßstäbe im Design gesetzt. Der Look der Geräte hat mittlerweile Kultcharakter, da wundert es nicht wenn der ein oder andere auf den Zug aufspringen möchte. Da gibt es auch schon Anfragen in der Richtung, sprich ob man den Gegenstand nicht im Ipod-Look gestalten könnte.
Das kann man natürlich, nur muss man sich denn auch fragen ob das kopieren einer Formensprache wirklich im eigenen Interesse der Markenpflege und des Produktimages dienlich ist.
Es gilt zu unterscheiden ob man einem Trend folgt oder ein Plagiat schafft.
Farben und Formen und die bewusste Wahrnehmung davon verändern sich im Laufe der Zeit. Mit Braun und Orange Tönen konnte man vor nicht allzu langer Zeit absolut hip sein, danach wieder völlig out, nur um sich damit heutzutage fast wieder als Avantgardist darzustellen.
Ebenso wechseln Formen, von abgerundeter Stromlinienform zum kantigen Gebilde über den Braunschen Schneewittchensarg bis hin zum heutigen Ipod. Letztlich markieren diese zur Designikone erhobenen Gegenstände den Höhepunkt einer Ära.
Schon alleine aus diesem Grund sollte man sich fragen, ob bei der gerade den Höhepunkt erreichten Ära aufspringen möchte, oder sich besser in Richtung Zukunft orientiert um neue Ideen und Maßstäbe zu setzen.
Weder der Ipod noch der Schneewittchensarg sind zu dem geworden als das sie jetzt wahrgenommen werden weil die Designer der Geräte eine Idee eines anderen aufgegriffen haben.
Jeder der für Neuentwicklungen verantwortlich ist sollte sich also nicht die Chance entgehen lassen eigene Innovationen in eigenem Design auf den markt zu bringen und nicht in dem Deckmäntelchen anderer zu vermarkten.
Zukunft Design
Aside
Design aus Deutschland hat eine gewisse Wertigkeit im Ausland. Werden doch damit Qualität, Zuverlässigkeit, Ergonomische Funktionalität sowie auch eine eigene Ästhetik verbunden. Besonders im Bereich der Investitionsgüter werden neben Maschinen- und Apparatebau aus Deutschland vor allem auch die gestalterischen Qualitäten geschätzt.
Das ursprünglich als Warnung gedachte Made in Germany hat sich seit dem Merchandise Act 1887 in Gegenteil verwandelt.
Ebenso gewandelt hat sich die Erkenntnis, dass Ressourcen endlich vorhanden sind. Die Zeiten der Industriellen Revolution sind wohl vorbei, was jetzt zählt ist, vorausschauendes und intelligentes Planen und Entwickeln.
Damit Design aus Deutschland auch weiterhin Konkurrenzfähig bleibt, sollte mindestens der sparsame Umgang mit Ressourcen eingehalten werden. Der inflationäre Umgang mit den Begriffen Bio, Sustainable, umweltfreundliche bei unveränderten Ansätzen in der Produktentwicklung, führt eher dazu, dass die Schwammigkeit zu einer Unglaubwürdigkeit aufblüht. Echten Innovationen wird damit eine gerechte Marktchance genommen und der Weg in eine verbesserte Produktionspolitik verbaut.
Ökologische Bewusstsein ist begrüßenswert – es sollte aber nicht seinen Höhepunkt darin haben, dass die Einkaufstaschen aus wiederverwendeter LKW Plane im 2,8 Tonnen 4 by 4 die fahrradkompatible Distanz zwischen Biomarkt und Wohnstätte geschaukelt werden.
Spanische Allee
Unsere Adresse ist nicht die beste – jedenfalls was die Namensgeschichte angeht. Klingt Spanische Allee doch erst mal nach Urlaub, südländischem Flair und etwas Entspannung.
Die Geschichte der Namensgebung ist nur leider nicht entspannend, wurde doch die ehemalige Wannseestraße 1939 unter dem Hitler-Nazi Regime umgetauft. Zu den zweifelhaften Ehren der “Legion Condor” aus dem Spanischen Bürgerkrieg. Die Elitetruppe Görings hatte am 26. April 1937 die baskische Stadt Guernica dem Erdboden gleichgemacht.
Um daran zu erinnern, sollte an der Ecke Spanische Allee und Wasgenstraße eine Gedenktafel aufgestellt werden.
Bisher wurde aber zumindest dieser zaghafte Aufklärungsversuch durch die CDU Mehrheit im Kulturausschuss des Bezirke behindert.
Der CDU war die geplante Tafel von 50 x 70 cm viel zu – man glaubt es kaum – groß!
Wie klein darf denn eine Tafel zur Aufklärung und letztlich zur Verhinderung weiteren Rechtesxtremismus sein, um in den Augen der CDU Gnade zu finden?
Eigentlich dürfte das doch gar nicht groß genug sein, nachts noch beleuchtet bis es jeder gelesen hat.
Uns bleibt solange nichts anderes übrig als weiter Aufklärung ob der Herkunft des Namens zu betreiben.
Sie auch Berliner Zeitung; Luise Berlin
Das Bild 183-H25224 vom Deutsches Bundesarchiv (German Federal Archive), ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland lizenziert.
Social Media für das Best Western Hotel Erb
Zuerst war die Website, dann kam der Blog des Best Western Hotel Erb und jetzt freuen wir uns, dass sich der Inhaber dazu entschlossen hat, sich dem Thema Social Media zu widmen und seinen Bekanntheitsgrad mittels neuer Kanäle zu erweitern. Gerade im Bereich Tourismus ist dies der wirklich gangbare Weg, um mit den Gästen in Dialog zu treten und langfristig eine Kundenbindung zu erreichen.
Neu gepr-idelt – oder auch gestaltet ;)
Relaunch der Blogseite des Best Western Hotel Erb
Die neue Männerdomäne – Social Media
Twitter existiert seit 2006, 1997 wurde der Begriff “Weblog” eingeführt, im August wird der Blog von Evan Williams blogger.com gelauncht und am 5.02. 2010 feiert Facebook seinen sechsten Geburtstag, wobei die Plattform erst im Mai 2007 für Anwendungen von Drittanbietern eröffnet wurde.
Erstaunlich ist wie schnell sich Männer Wissen aneignen, das es noch gar nicht (lange) gibt. Denn sie sitzen überall auf Podien, in social media akademien, in Seminaren, auf Kongressen, in Agenturen, in social media summits und Eines ist allen gemeinsam: sie wissen total Bescheid. Denn sie sind Community Manager, Social Media Experts, Leader of Community-Building, Social Media Manager (oder bilden dazu aus), Director Digital Strategy & Research, Online-Reputations-Manager, Social-Media Kampagnen-Planer oder Spezialisten für Open Innvoations und Netzwerkintelligenz (wow!!). Neid? Sicher. Darauf, dass mit wenig Erfahrungswissen viel Wind gemacht werden kann und wir Frauen immer noch nichts dazu gelernt haben.
Wieder was gelernt
Ich Grünschnabel dachte ja eigentlich schon eine halbwegs abgeklärte Sicht auf die viele Dinge in der Kommunikations- und Werbebranche zu haben, wurde aber wiedermal, dank pr-ide, eines Besseren belehrt. Wie allgemein bekannt, fand ja letzte Woche die ITB statt.
Nachdem die Eröffnungsfeier schon Eindruck bei mir hinterlassen hatte, konnte ich am letzten Freitag dann auch über den Rest der Messe staunen. Von all den Ständen und Auftritten diverser Dienstleister und ganzen 187 repräsentierten Ländern, war es der MTV-Stand, der mich am meisten fesselte. Nicht, weil dort die Musik am lautesten war, sondern weil es dort einen trocken-sachlichen Vortrag gab. In diesem Vortrag erklärte eine junge Dame, wie groß der Einfluss von MTV auf die Jugend sei und wie gerne MTV diesen Einfluss verkauft. Destinations, Städte und Länder haben die Möglichkeit, beispielsweise einen Award, oder eine Show, bei sich austragen zu lassen, um so ihre Reputation bei 12-24 Jährigen zu verbessern, was sich wohl in spürbar steigenden Buchungen äußert. Ich war etwas entsetzt. Ist mein geliebtes MTV etwa tatsächlich auch nur ein Apparat und Instrument, um (dumme, junge) Kunden zu manipulieren?!? Keine marketingfreie Zone mehr, nicht mal mehr in der Jugendkultur möglich? Naja … hätte ich mir ja eigentlich auch denken können.
Dreck nach Winter macht die Werber munter

Das sich im Kampf gegen Glätte und Weiß nach dahin schmelzen der beiden einige Überreste der Kampfmittel angesammelt haben ist sicher schon dem ein oder anderen aufgefallen. Dazu noch Hundekot, Sylvesterböller und was sonst noch so liegen geblieben ist zwischen den Jahren.
Das sieht nicht immer appetitlich aus – auch der Verkäufer der Obdachlosen Zeitung “Straßenfeger” betrachtet die Berge neben seinem Dauerstellplatz in der Warmulftvorhangswolke des Supermarkets skeptisch.
Der Kreative an sich bleibt davon ja immer unberührt und zieht sogar neue tolle Ideen daraus – heute waren es die Kollegen aus der Werbung. Schmutz ist blöd – hat sich da wahrscheinlich einer gedacht, will ich nicht haben – was macht man dagegen? Genau, Fußabtreter vor jedes Auto legen, mit einer lustigen Werbebotschaft dass man seine jetzt gesäuberten Treter ja auch zu einer Probefahrt kutschieren kann.
Das find ich toll – das Auto bleibt sauber!
War natürlich nur ironisch gemeint, im Grunde genommen ist diese Aktion ziemlich bescheuert – ich hatte nämlich keinen Fußabtreter vor meiner Fahrertür! Also bitte morgen beim Mattenwechsel mir auch eine! Oder bleiben die Dinger etwa einfach liegen??
Ohne Netz und Boden
Was soll/kann man machen, wenn auf einmal das Internet weg ist? Über das Wochenende und auch den Montag hinweg, war pr-ide ohne Netz. OHNE NETZ!!! Ein Flächenstörung der Telekom setzte jedem Kontakt zur Außenwelt ein abruptes Ende (nein, Telefon zählt nicht). Nun ist man als Agentur auf diese Kommunikationswege ja absolut angewiesen, was einem aber natürlich erst so richtig bewusst wird, wenn sie mal ausfallen. Wie eine Schildkröte, die auf dem Panzer liegt, muss nun also gearbeitet werden. Ohne Internet wird dieser Artikel geschrieben, ohne die Gewissheit, jemals online zu gehen, Grausame Zeiten.
