
Es gibt mehrere Möglichkeiten hemmungslos zu konsumieren und dabei ein reines Gewissen zu behalten. Eine davon ist, sich auf den Erwerb von BIO-Produkten zu konzentrieren, wogegen ja im Prinzip nichts einzuwenden ist.
Treibt dies doch aber zeitweilig bizarre Blüten. So zum Beispiel die kürzlich entdeckte BIO-Erde! Die wird sicher bald gefolgt von BIO-Luft, BIO-Wind und BIO-Sonne.
Dem kann ich nur noch BIO-Design entgegensetzen, Kreativität aus biologisch abbaubarer Hirnmasse!
Monthly Archives: February 2010
Der ganz normale Wahnsinn
Das Internet bereichert unsere, sonst ja schon ganz annehmbaren Leben mit tausenden kleinen und großen Annehmlichkeiten. Einer meiner Favoriten, aus der Unendlichkeit der Webdienste, sind die Web 2.0 Sites, die es ermöglichen, bequem Mitfahrgelegenheiten zu finden. Für max. 30€ kommt man so von Berlin nach NRW, in der familiären Gemütlichkeit eines fremden Wagens. Endlich kann man auch als Mensch ohne Auto (die Gehälter für Praktika sind gar nicht so hoch wie allgemein angenommen) der bodenlosen Inkompetenz der Bahn entkommen. Das ganze hat auch noch Lotteriecharme, da man nie weiß, zu wem man ins Auto steigt und wer noch so mit fährt.
Berlin-Wuppertal, da braucht der ICE 3:55. Am vergangenen Freitag schaffte ich die Strecke in kürzerer Zeit. Mit behaglichen 240km/h schob sich der A3 mit Sportausstattung sanft über die Autobahn. Es wurde sich nett unterhalten und viel gelacht. In Wuppertal angekommen, fiel der Abschied dann schwer und um meine, an diesem Tag bestätigte, Ausbildungsstelle zu feiern, zauberte der Fahrer Jägermeister aus dem Kofferraum. Nach dem dann alle(!) ein paar tiefe Schlücke nahmen, ging es für den Audi und seine verbliebenen Gäste weiter nach Düsseldorf – ich hoffe sehr, dass sie da auch angekommen sind…
PREISVERLEIHUNG
Die Preisverleihung des iF product design award findet traditionell am ersten Tag der CeBIT statt: Am 2. März 2010 werden die iF gold awards für besondere Gestaltungsleistungen bekannt gegeben und die Gewinner auf die Bühne gebeten. Sie erhalten die goldene iF Skulptur, die von Herbert H. Schultes entworfen wurde. Ausgezeichnet wurde pr-ide schon für zwei Produkte …
Google und der Datenschutz
Manchen wird Google ja unheimlich – der Begriff Datenkrake wird in dem Zusammenhang auch häufiger benutzt. Nun tut Google aber auch Einiges, um zu zeigen, dass der Konzern gar nicht so böse ist – wer einen Google Account hat, kann unter -> mein Konto -> Dasboard -> Daten anzeigen, die mit diesem Konto verknüpft sind und
einen Einblick in die gesammelten Informationen werfen.

Kling gut – ist auch nichts allzu Neues. Nur hat die Sache einen Haken – wer ein Google Apps Account hat und dies mit der primären Google Account Adresse verknüpft, mag sich wundern – hier werden keine Daten angezeigt.
Das heißt entweder sind diese versteckt und von mir noch nicht gefunden, oder Google sammelt hier drüber keinerlei Informationen – hm…, oder Google gibt die Informationen über die gesammelten Informationen nicht preis. Hmhm.
Also: Wer findet, wo die Informationen über die Google-Apps Daten abgerufen werden können, sende uns bitte eine Nachricht: mailto:psack@pr-ide.de
CeBit – wir fahren nach Hannover…, vielleicht!
(zu früh gemeckert – siehe weiter unten!)
schließlich möchten wir ja bei der if design award Preisverleihung dabei sein. Zur Zeit steht aber noch das elektronische Anmeldeprocedere der Messe Hannover diesem im Weg.

Schon bekommt man das Gefühl zu alt zu sein um als Fachbesucher durchzukommen. Das Ticket muss freigeschaltet, ein Konto eingerichtet werden, der 14stellige Alpha Numerische Code eingegeben werden. Wenn das einmal geschafft wurde ist sich das antwortende System nicht ganz schlüssig ob der Code schon einmal registriert worden ist oder ob er einfach ungültig ist. Also wenn ich am 2ten nicht auf der Messe bin liegt das an meinen verzweifelt erfolglosen Versuchen bei der Registrierung – ich werde dann noch etwas den einfachen Tickets nachtrauern – als diese noch Eintrittskarten hießen, einfach ein Stück Papier waren und Datenverarbeitungstechnisch ziemlich uninteressant waren.
Noch besteht Hoffnung das der Service weiterhilft – die Leser werden benachrichtigt!
Nachtrag: es gibt Karten da muss man sich registrieren – und es gibt Karten da muss man sich nicht registrieren. da sich beide nicht unterscheiden kann es also zu Verwirrungen kommen, wenn man der Anweisung auf der karte folge leistet und sich mit einer nicht registrierungspflichtigen Karte registrieren will.
Aber nun ist ja alles gut!
Olympische Wortfetzen
Wenige Minuten Winterolympiade reichen schon am Abend. Dann muss ich mich erst mal erholen von solchen Sätzen wie:
“Nur mit solchem Material unter den Füßen sind diese Bilder möglich…”
Leider ist das Bildmaterial was mir zur Verfügung steht nur exemplarisch von den Sommerspielen übernommen, es sieht ja beinahe wie ein abgebrochener Dopingversuch aus!
Es gibt sie doch – die üblen Dinge! Griechenland sei Dank!

Manchmal kommt es dem Schreiber vor, als ob die Medien ihre Aufgabe nicht verstehen. Scheint es doch immer noch Bevölkerungsschichten zu geben, die den Vorrat vieler Ressourcen als unendlich betrachten. Zum Beispiel Rohöl. Bis sich der hauseigene Teckel in Ölsumpf verwandelt (nach dem Ableben) vergehen erfahrungsgemäß noch ein paar Jahrmilliönchen. Nun könnte man bis dahin sparsam mit dem Rohstoff umgehen – oder den wertvollen Stoff so schnell wie möglich verprassen.
Zu letzterer Gruppe gehören wohl Cayennies, Tuareggies wie auch Zachtler und so – bei verhaltenen 30000 km im Jahr wandelt so ein Bolide immerhin mindestens 4800 Liter Super in 11 TONNEN!! CO² um.
Das dies wohl auch nicht so gut ist, hat auch B. Obama erkannt. So muss Porsche den Durchschnittsverbrauch seiner Flotte bis 2016 (Ausnahmegenehmigung machts möglich – sonst wäre 2012 Einfuhrstopp!) um jährlich 10% senken.
Und die Moral von der Geschichte? Ganz einfach – der letzte Porsche, der mir gefallen hat, war der 356 a aus dem Jahr 1953 – der wog erstaunliche 830 kilo und brachte es mit dem 70 PS Motor auf 170 km/h. Irgendwann ging die Entwicklung im Automobilbau in die Richtung, möglichst viel Masse auf möglichst ineffektive Weise über möglichst schlechtes Gelände zu bugsieren.
Aber was wäre wohl passiert wenn die Anforderungen gewesen wäre, möglichst wenig Masse möglichst effektiv über unser gut ausgebautes Straßennetz zu schicken? Dann hätte man sicher ein paar Milliarden an Forschungsgeldern gespart – die könnte man nach Griechenland schicken, dort könnte dann der Staatshaushalt saniert und die Forschung angekurbelt werden. Immerhin haben wir es ja den griechischen Gelehrten zu verdanken, dass wir heute überhaupt berechnen können, wie groß der Parkplatz für einen Q7 sein muss….
Sind alle Hollywoodstars seefest?
Das fragt man sich doch bei so manchem Seestück – wenn es nicht auf der Seebühne aufgeführt wird (was aber eine andere Geschichte ist…) Technik und Crew sind es wohl nicht immer – also ab ins Planschbecken zum Dreh – wer es nicht glaubt, hier gehts zum Planschbecken Vercharterer.
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Das Erwachen der Ureinwohner
Die Entwicklung des Internets und die Explosion seiner Möglichkeiten und Anhänger, ist wohl mit nichts zu vergleichen. Innerhalb weniger Jahre hat das World Wide Web alles auf den Kopf gestellt. Im rasenden Tempo strukturiert sich die globale Wirtschaft um und Firmen die gestern noch rentabel funktioniert haben, sind heute Schnee von gestern. Verantwortlich für die Entwicklung und Gestaltung der vernetzten Welt, waren bis dato Menschen, die ohne diese Technologien aufgewachsen sind. In ihrer Kindheit und Jugendzeit gab es keine Computer, nur in den seltensten Fällen hatten sie Zugang zu Geräten, die über ein Festplattenvolumen von vielleicht 20mb verfügten.
Nun aber tritt eine neue Generation von Menschen in die Arbeitswelt: die Digital Natives. Digital Native, das bedeutet so viel wie digitaler Ureinwohner. Diese Generation ist mit dem Internet, Computern und Social Networks aufgewachsen. Kein Schüler, der nicht bei SchuelerVZ.net ist, kein Student, der nicht wireless mit seinem Laptop online geht. Diese Generation hat Bits im Blut und mit ihrer jugendlichen Lernfähigkeit wird abzuwarten sein, welchen Einfluss sie auf die kommenden Entwicklungen haben werden. Ein deutlicher Unterschied, zu Menschen, die sich Wissen und Fähigkeiten über das Internet erst im Berufsalter aneignen mussten, ist beispielweise das Verständnis des Web. Für viele Berufstätige gilt es als ein absolutes Muss, Internet-affin zu werden. Man versucht Schritt zuhalten und will es tunlichst vermeiden, als altmodisch dazustehen. Sie sind die sogenannten “Digital Immigrants”. Ihr Eifer übersteigt jedoch das Nutzungsverhalten der Natives. Diese sehen das Internet und seine Möglichkeiten ungezwungener und lesen beispielsweise wieder vermehrt Print-Medien. Sie sind weniger beeindruckt von den Möglichkeiten und reagieren deshalb mit weniger Euphorie. Skeptisch ist der Blick auf so manche Bemühung der Industrie, mit den Natives auf ihrem Terrain zu kommunizieren.
Als ein „Stammesmitglied“ der Natives, wage ich die Prognose, dass das Internet unbestritten weiter wachsen wird, aber viele, der zur Zeit ergriffenen Maßnahmen, heiße Luft sind. Braucht wirklich jeder Tante-Ema Laden einen Twitter-Account, oder versucht man verzweifelt eine Sprache zu sprechen, die man erst im hohen Alter zu lernen versucht? – Wir werden sehn.
Differenzierter ist natürlich die Sichtweise von pr-ide, oder würde man mich sonst einen solchen Artikel veröffentlichen lassen? (Meinungsfreiheit ist auch bei pr-ide erlaubt?!)
Fallen Sie nicht über den Hund!
Mit diesem Ausspruch wurde ich vor Verlassen meines Hofbäckers nach erfolgtem Schrippeneinkauf gewarnt. Grund der Warnung: Der von einem Kampfhund weit entfernten – hm, Kurzhaardackel vor der Tür wartend! Jedenfalls war die Warnung gerechtfertigt und nett gemeint!! Hätte ich doch sonst die bodennahe Wurst mit 6 Beinen (kann auch sein 4 Beine und Kopf und Schwanz) vor der Tür übersehen.
Nun liegt das vielleicht auch daran, dass der arme Dackel so einen schlechten Widerstandsbeiwert hat. Wir erinnern uns: Die Widerstandskraft FW auf den dynamischen Druck der Anströmung q und eine Referenzfläche A. q wird dabei durch den aus der Bäckerei tretenden Besucher definiert – die Standfestigkeit des Dackel ist dann FW.
Leider ist der Cw-Wert von Dackeln nicht so bekannt – eher der von Pinguinen. Die weisen erstaunlich gute Werte von 0,03 auf. Der Mensch hingegen hat 0,78 und wenn er auf einem Motorrad sitzt, dann nur noch 0,7 (ist dann ja auch schneller), klar?!